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Zu
viele Spannungsfelder nehmen auf den Unternehmer
und auch auf seinen Geschäftserfolg Einfluß:

GEMEINSAM MIT UNS
DEN RICHTIGEN WEG EINSCHLAGEN

Verantwortlich
ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.
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Einige
Spannungsfelder, die es gemeinsam zu entspannen gilt:
Kündigungsschutz:
Selbst Unternehmen, die in der aktuellen Konjunktursituation Zuwächse
bei ihren Aufträgen verzeichnen, scheuen die Erweiterung ihres
Personalstammes. Sie befürchten, bei späterer Flaute die
Personalstärke wegen des Kündigungsschutzes nicht mehr
an die veränderte Auftragslage anpassen zu können. Hier
können wir von den Dänen lernen: Weniger Kündigungsschutz
dürfte letztlich mehr Beschäftigung zur Folge haben. Für
Neueinstellungen sollte der gesetzliche Kündigungsschutz deshalb
erst bei 20 Mitarbeitern einsetzen - und erst nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit.
Zudem sollten Arbeitssuchende und Unternehmen Abweichungen vom gesetzlichen
Kündigungsschutz frei verhandeln können.
(Aus dem Statement von Fritz-Wilhelm Pahl, Vorsitzender des DIHK-Mittelstandsausschusses
20. Juli 2004)
Globalisierung:
Für kleine und mittlere Unternehmen wird es zunehmend
wichtiger, sich global zu orientieren und dabei regionale Netzwerke
zu nutzen. Wie dies mit Erfolg angegangen werden kann, zeigen
Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik
und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, die zusammen mit dem
Lehrstuhl Technik und Gesellschaft, Dortmund, dem Zentrum für
Sozialforschung, Halle, und der Zukunftswerkstatt Mensch-Umwelt-Technik,
Frankfurt am Main, durchgeführt wurden. Die Wissenschaftler
erstellten dazu zwei Leitfäden, die nun im VDMA-Verlag erschienen
sind. Sie dokumentieren die Erfahrungen, die 17 Firmen in Europa
sowie in Amerika, Asien und Afrika gesammelt haben, sowie die
Erkenntnisse aus acht Netzwerkprojekten.
(Aus einer Veröffentlichung von Gerhard Samulat Fraunhofer-Institut
für System- und Innovationsforschung (ISI))
Ertragsschwäche:
Die klassische Option zur Erhöhung der Eigenkapitalquote
besteht in der Gewinnthesaurierung. Dies ist jedoch ein langer
und angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage schwieriger Weg.
Denn der Mittelstand leidet unter einer anhaltenden Ertragsschwäche,
die eine Aufstockung des Eigenkapitals aus selbst verdientem
Geld
erschwert.
Eigenkapital ist jedoch das A und O bei der Kreditvergabe. Jedes
Unternehmen, das über eigenes Geld verfügt, wird von
den Banken ganz anders behandelt als ein klammer Mittelständler.
(iwd Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft
Köln vom 7. April 2005)
Kunden
brechen weg
Wie treffen Kunden ihre Entscheidungen? Welchen Wert hat
Ihr Produkt für den Käufer? Wie behält man seine Kunden?
Wie erreicht man höchste Kundenzufriedenheit?'Sie werden
Ihre Kunden nur dann langfristig an Ihr Unternehmen binden können,
wenn Sie wissen, was diese Kunden wirklich wünschen. Dazu
brauchen Sie den ständigen Kontakt zu Ihren Kunden - aber
nur zu viele Manager und Unternehmer verlieren häufig diesen
Kontakt unter dem Druck des Tagesgeschäftes.
(Aus: Steve Morris, Graham Willcocks: Erfolgsfaktor Kundenorientierung,
Falken Verlag)
Banken
/ Sparkassen - Kredite:
Wem eine einwandfreie Bonität bescheinigt wird, der zahlt
für seinen Kredit weniger als das Unternehmen mit einem ungünstigeren
Rating.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise staffelt
seit dem 1. April 2005 ihre Zinssätze für Unternehmenskredite
nach Bonität. Damit haben auch wieder Unternehmen mit mittlerer
oder schwächerer Kreditwürdigkeit Zugang zu Darlehen,
die bislang keinen Förderkredit bekamen, weil der einheitliche
Zinssatz keinen Risikoaufschlag enthielt. Künftig liegt
der Zins je nach Kreditausfallrisiko.
Kleinunternehmen werden von den Banken stiefmütterlich behandelt,
weil sich ein aufwendiges Rating bei der geringen Kreditsumme
oft nicht rechnet.
(iwd Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft
Köln vom 7. April 2005)
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